Einblicke

Der Körper in seiner Gesamtheit projiziert sich wiederholt in verschiedenen kleineren Regionen bzw. Körperareale. Basierend auf dieser Hypothese wurden Mikroakupunktursysteme entwickelt.

Das älteste und bekannteste dieser Systeme ist Ohrakupunktur. Der Franzose Paul Nogier war der erste, der vor 50 Jahren mit der Bekanntgabe der modernen Ohrakupunktur ein völlig neues Element in die Akupunktur, nämlich die Mikrosystem-Akupunktur, einbrachte.

Bei Ohrakupunktur finden sich alle Körperteile in winzigen Zonen am Ohr wieder, und werden von dort auch behandelt.

Es wird vermutet, dass mittels Akupunktur-Nadelreizung Impulse über Nervensystem und Gehirn an das entsprechende Organ gesendet werden, um die Selbstheilungskräfte dort anzuregen.

Mikroakupunktur-Systeme werden immer dort eingesetzt, wo im Körper ein Organ bzw. ein Teil außer Balance gekommen ist, um energetische Zustände auszugleichen. Somit ist es klar, dass bei vielen Beschwerden und Erkrankungen, sei es körperlich oder psychisch bzw. ein Gemisch von beiden, diese Methoden verwendet werden können. Beobachtungen zeigen, dass diese für die Patienten unkomplizierte und nebenwirkungsfreie Methoden bei zahlreichen Indikationen einsetzbar sind.


In meiner Praxis finden die folgenden Mikroakupunktursysteme Anwendung:

 

Therapiefrequenz und -intervalle

Die Dosierung und Intervalle können zwischen 1-2 x/wöchentlich und 5-15 Behandlungen, abhängig von Erkrankung und Chronifizität, sowie Körperreaktion variieren. Die größten Mikrosysteme der Akupunktur sind Ohrakupunktur bzw. Aurikulotherapie nach Nogier aus Frankreich und Schädelakupunktur bzw. YNSA nach Yamamoto aus Japan. Diese Methoden werden ergänzt durch kleinere Techniken, die selbständig bzw. in Kombination verwendet werden.